ENDERS RESTAURIERUNG
  Tradition im Namen der Denkmalpflege

JUGENDKULTURKIRCHE ST. PETER, FRANKFURT

 

Die evangelische Jugendkulturkirche St. Peter wurde an Stelle eines spätgotischen Vorgängerbaus nach Plänen der Architekten Hans Griesebach und August Dinklage erbaut. Der Neubau erfolgte als Hallenkirche im Stil des Eklektizismus, während das Hauptportal im Baustil der Neoromanik errichtet wurde. Bei einem Bombenangriff 1944 wurde die Kirche nahezu vollständig zerstört und anschließend, in den Jahren 1961 - 65 in schlichter Form wiedererrichtet.

Nach dem Zusammenlegen mehrerer Kirchengemeinden wurde die St. Peterskirche ab 2004 zur Jugendkulturkirche umgebaut. Ihre Einweihung fand im Dezember 2007 statt.

Der Kirchturm besitzt inklusive des quadratischen Turmschafts, des achteckigen Turmhelms, der Turmspitze sowie der metallenen Kreuzblume eine Höhe von ca. 75 Metern, während der Querschnitt des Turms 9,5 x 9,5 Meter beträgt. Er ist dabei an zwei Seiten in das Kirschenschiff eingepasst. Das eigentliche Mauerwerks aus Ziegel ist durch ockerfarbenen Sandstein (Architekturgliederung und Ornamentik) und eine Basaltvarietät verkleidet. Der Turmhelm besteht nahezu vollständig aus Basaltgestein.

 

OBJEKT

Jugendkulturkirche St. Peter

 

LEISTUNGEN

  • Reinigung der gefassten Natursteinfassade im Wirbelstrahl- und Heißdampfverfahren
  • unprofilierte, profilierte und bildhauerische Werksteine (Neuteile und Vierungen)
  • Armierung und Vernadelung von historischen Werksteinen und Altvierungen
  • Unprofilierte, profilierte und bildhauerische Ergänzungen mit mineralisch gebundenem Steinersatzmörtel
  • Ausräumen der Fugensubstanz und anschließende Neuverfugung
  • Konservatorische Maßnahmen: Rissverschluss, Injektion von Hohlstellen und Risssystemen, Formergänzung, Festigung, Retusche
  • Bleiverfugung
  • Metallbauarbeiten und -Konservierung
  • Dokumentation 

 

BAUHERR

Stadt Frankfurt, Hr. Sommer 

 

PROJEKTKOORDINATION UND BAULEITUNG

Institut für Baustoffuntersuchung und Sanierungsplanung GmbH

Hr. Sauder, Fr. Markert 

 

AUSFÜHRUNGSZEIT

Januar 2014 - November 2015